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Der
Weinort Neckenmarkt
Die
Gegend südlich des Neusiedlersees, das Mittelburgenland,
mit seinen wohl bekannten Weinorten Neckenmarkt, Horitschon,
Deutschkreutz
und Lutzmannsburg, ist geprägt von malerischen
Hügellandschaften, Waldgebieten und Weinbauflächen.
Die Böden sind sandig, tiefgründig und schwer.
Der hohe Lehmanteil bildet einen hervorragenden Wasserspeicher.
Genau
dieses günstige Zusammenspiel von Lage, Klima
und Winzerkunst lässt hier einige der bekanntesten
Weine Österreichs entstehen.
Der
Beiname der Region "Blaufränkisch-Land"
verrät bereits, für welche Sorte die Gegend
bekannt ist. Die Rotweine werden bevorzugt herb, kräftig
und tanninbetont ausgebaut. Einen nicht unbedeutenden
Platz im Weinbau nehmen auch die Weißweinsorten
Welschriesling und
Weißburgunder ein, ebenso wie die berühmten
Trauben aus dem Bordeaux, Merlot und Cabernet Sauvignon.
Die aus Südfrankreich exportierte und in Australien
zu großen Ehren gekommene Rebe Syrah, sowie
die österreichische Top-Rotweinsorte Zweigelt,
wird mit großer Akribie auf die Flasche gezogen.
Der
Weinbau in Neckenmarkt hat eine lange Tradition, welche
sich sogar in die Keltenzeit zurückverfolgen
lässt und zur Zeit der Römer einen nicht
unbeachtlichen Aufschwung nahm.
Nachdem der Weinbau zur Zeit der Völkerwanderung
und Türkenkriege vernachlässigt wurde, erscheint
die Eintragung im "Inventarium Vinorum"
(1639) für die Neckenmarkter Geschichte sehr
interessant, wonach im Jahre 1637 erstmals über
die Ernte von Ausbruch-Wein berichtet wurde.
Bereits
Ende des 18. Jahrhunderts wurden in den Rebschulen
Eisenstadt und Ödenburg an neuen Züchtungen
gearbeitet. Mitte
19. Jahrhundert wurden die Sorten "Blauer Frankentaler"
(der heutige Blaufränkische) und "Schwarzedler
Burgunder" entwickelt und angebaut. Gegen Ende
des 19. Jahrhunderts, als die Reblaus viele Weinernten
in Österreich verwüstete, setzten sich die
veredelten Weißweinsorten "Grünveltliner",
"Traminer" und "Riesling" durch.
1968 wurde die Winzergenossenschaft Neckenmarkt unter
der Führung des damaligen Bürgermeisters
Karl Heincz gegründet.
Der
bereits traditionelle Weinbau in Neckenmarkt ist heute
weit über die Grenzen Österreichs hinaus
bekannt.
Nähere
Informationen zu Neckenmarkt finden Sie unter:
http://www.neckenmarkt.eu
Empfehlung:
Übernachten in Neckenmarkt
Im idyllisch gelegenen Haus von Herta
Mittenbach können Urlauber Ihren Aufenthalt
mit allen Sinnen genießen, seien es nun Naturliebhaber,
Sportbegeisterte, Weingenießer oder andere Neckenmarkt
Fans.

Das familiär geführte Gästehaus mit
Blumen geschmücktem Innenhof und großem
Garten lädt seine Gäste ein, sich zurückzuziehen,
den Alltag abzustreifen und die Seele baumeln zu lassen.
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sowie eine Ferienwohnung mit Bad und WC, Kabelfernsehen
mit großer TV-Anlage, Balkon und Klimaanlage.

"Tagen im Grünen!"
Ab Sommer 2010 wird das Angebot um einen modernen
Seminarraum erweitert. Der technisch voll ausgestattete
Tagungsraum bietet Platz für etwa 10 bis 15 Personen
(inklusive Verpflegung).
Nähere Informationen unter:
Herta Mittenbacher
Herrengasse 43 (vis-á-vis vom "Gasthaus
zur Traube")
7311 Neckenmarkt
Tel: +43 (0)664 - 410 13 09
E-Mail: herta.mittenbacher@a1.net
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